Bei Flüssigkeitserwärmung müssen verdichtete Heizelemente im Betriebszustand stets von der Flüssigkeit umgeben sein. Waagrechter Einbau ist deshalb dem senkrechten Einbau vorzuziehen. Am höchsten Punkt des Heizelementes muss ein Übertemperaturschutz (z.B. metallisch angekoppelter Temperaturfühler) vorgesehen werden. Wärmeflußhemmende Ablagerungen (z.B. Kalkrückstände, Teer oder ähnliches) an der Oberfläche der Heizelemente sind zu vermeiden. Sie verringern die Lebensdauer.
Bei zahlreichen Flüssigkeiten wird die zulässige Oberflächen Belastung durch die Flüssigkeit selbst bestimmt. Dies gilt vor allem für Öle, Kleber und ähnliche Substanzen. Diese Medien zersetzen sich und lagern sich auf der Oberfläche des Heizelementes ab. Drücke und Strömungsverhältnisse spielen dabei eine wesentliche Rolle.
Sollte der Einsatz von Hochleistungsheizpatronen von der Oberflächenbelastung her nicht möglich sein, empfehlen wir die Verwendung unserer leichtverdichteten Heizpatronen, Typ PMV.
Beim Einsatz der hochverdichteten Heizelemente mit CrNi-Stahlmantel in gasförmigen Medien sollte eine Oberflächenbelastung von ca. 5 W/cm2 nicht überschritten werden. Sofern Heizelemente für die Erwärmung gasförmiger Medien in Zusammenhang mit Lüftern, Gebläsen oder unter Überdruck eingesetzt werden, können in Folge der dabei entstehenden erzwungenen Konvektion auch höhere Oberflächenbelastungen realisiert werden. (Siehe Prospekt Tabelle 2, S. 18)
Beim Zusammenbau einer Heizbatterie aus mehreren Heizelementen treten unter Umständen Windschatten auf. Die Oberflächenbelastung sollte in solchen Fällen weiter abgesenkt werden, um eine Überhitzung einzelner Heizelemente zu verhindern.