Heizstäbe beziehungsweise Stabheizelemente sind in zahlreichen Ausführungen erhältlich. Erfolgt der elektrische Anschluss an beiden Enden, wird das Heizelement üblicherweise als Rohrheizkörper oder Rohrheizelement bezeichnet.
Bei einer einseitigen Kontaktierung spricht man hingegen von einer Heizpatrone.
Standard-Heizpatronen arbeiten mit einer Heizleiterspirale, die über die gesamte Länge des Patronenkörpers in ein elektrisch isolierendes Material eingebettet ist. Nach demselben Grundprinzip sind auch Rohrheizkörper aufgebaut. Hochleistungsheizpatronen unterscheiden sich dadurch, dass sie keramische Spulenkörper verwenden, die mit Heizleiterdraht umwickelt sind. Dadurch wird die Heizleistung in unmittelbarer Nähe zum Patronenmantel erzeugt, sodass die Wärme nur einen kurzen Weg zurücklegen muss.
Zusätzlich ermöglicht die höhere Verdichtung der Isolierstoffe im Inneren von Hochleistungsheizpatronen einen geringeren Temperaturunterschied zwischen Heizleiterdraht und Patronenmantel. Dieser Aufbau erlaubt besonders hohe Oberflächenbelastungen und ist ausschlaggebend für die Bezeichnung Hochleistungsheizpatrone.