Werden zwei Metalle unterschiedlicher Werkstoffe miteinander verbunden, entsteht ein chemisches Element. Die dabei erzeugte elektrische Spannung ist in den meisten Fällen temperaturabhängig und wird als Thermospannung bezeichnet.
Leitungen, die einer genormten Werkstoffklasse entsprechen und in Verbindung mit einem weiteren Werkstoff ein genormtes Thermoelement bilden, werden als Thermoleitungen bezeichnet.
Bekannte Thermoleitungen sind beispielsweise Eisen (Fe) und Kupfer-Nickel (CuNi), die zusammen das Thermoelement Typ J beziehungsweise L (Fe-CuNi) bilden. Ebenso ergeben Nickel (Ni) und Chrom-Nickel (CrNi) das Thermoelement beziehungsweise Thermopaar Typ K (Ni-CrNi).