Die Belastbarkeit eines Heizelements korreliert mit dem Verdichtungsgrad. Je höher ein Heizelement verdichtet ist, desto höher ist die maximal zulässige Oberflächenbelastung (Einheit W/cm2).
Unverdichtete Heizelemente sind gekennzeichnet durch eine geringe Oberflächenbelastung und finden vor allem dort ihr Einsatzfeld, wo keine hohen Anforderungen gestellt werden. Durch einfachen Aufbau und Fertigungsverfahren sind diese Heizelemente preisgünstig.
Im Gegensatz zu den unverdichteten Heizelementen sind bei den verdichteten Heizelementen die Heizleiter in reinem und verdichtetem Magnesiumoxid (MgO) verpresst. Je nach Verdichtungsverfahren können hier leicht- und hochverdichtete Heizelemente unterschieden werden.
Leichtverdichtete Heizelemente sind für die Beheizung fester und flüssiger Medien geeignet. Die Oberflächenbelastung liegt bei maximal 6,5W/cm2. Hochverdichtete Heizelemente sind für schwierige Betriebsbedingungen konzipiert. Durch den Einsatz hochwertiger Materialien und durch ein spezielles Herstellungsverfahren sind hohe Oberflächenbelastungen möglich (bis zu 35W/cm2, Typ HLP). Extrem große Leistungen können so auf kleinstem Einbauraum untergebracht werden.