Die nach der Formel der Leistungsberechnung ermittelte Leistung (P) (siehe Prospekt S. 10) deckt den Wärmebedarf, der zum Anheizen eines Mediums erforderlich ist. In den meisten Anwendungsfällen genügt diese Anheizleistung, um den Wärmebedarf im Dauer betrieb zu decken. Die Heizelemente werden deshalb der Anheizleistung entsprechend ausgelegt. Es wird empfohlen die ermittelte Leistung um einen Faktor von 10-20% zu erhöhen. Mit dieser Leistungsreserve kann in der Regel ein sicherer Prozess gewährleistet werden. Auf jeden Fall ist jedoch der Zusammenhang zwischen Oberflächentemperatur, Oberflächenbelastung und Medium zu berücksichtigen.
Wenn die Anheizleistung wesentlich höher als die benötigte Dauerheizleistung ist, muss die Dauerheizleistung durch entsprechende Schaltung einzelner Heizelemente oder durch eine Temperaturregelung reduziert werden. Bei geregelten Systemen sollte die Heizleistung möglichst nicht größer sein, als der doppelte Leistungsbedarf bei Dauer betrieb.
Wird im Dauerbetrieb mehr Leistung benötigt als in der Anheizphase, (z.B. bei sehr hohem Materialdurchsatz) müssen die Heizelemente für den Dauerleistungsbedarf ausgelegt werden. Die Dauerheiz – leistung kann ebenfalls nach der aufgeführten Gleichung ermittelt werden. Anstelle der Masse (m) und Aufheizzeit (Δt) wird in die Formel auf S. 10 die Durchsatzmenge in kg pro Stunde eingesetzt.
Wichtiger Hinweis:
Bei der Bestimmung der Leistung der Heizelemente gilt es immer die Oberflächenbelastung und deren Grenzwerte zu beachten.